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Pressemitteilung vom 05.06.2018
Revision des Jagdgesetzes: Referendum wird unterstützt
Der Ständerat hat heute bei der Revision des Jagdgesetzes einen weitgehenden Abbau des Artenschutzes für Wildtiere wie Wölfe, Luchse und Biber beschlossen. Die Gruppe Wolf Schweiz (GWS) wird ein Referendum gegen die Revision unterstützen, sollte der Nationalrat den Artenschutzabbau nicht stoppen.

Die Revision des eidgenössischen Jagdgesetzes ist einseitig auf den Abbau des Artenschutzes ausgerichtet. Die heutigen Beschlüsse des Ständerates führen zu einer markanten Schwächung des Schutzes von einheimischen Wildtieren wie Wölfen, Luchsen und Bibern. Dies ist für die GWS nicht akzeptierbar. Konflikte mit Wildtieren lassen sich nachweislich am effizientesten mit Präventionsmassnahmen verhindern und nicht mit Abschüssen. Deshalb dürfen Abschüsse von geschützten Arten auch in Zukunft nur als letztes Mittel zum Zuge kommen. Da dieses Prinzip mit den vom Ständerat beschlossenen Änderungen des Jagdgesetzes nicht gewährleistet ist, wird die GWS ein allfälliges Referendum gegen die Revision unterstützen.


Auskünfte:
David Gerke, Präsident Gruppe Wolf Schweiz
Tel. 079 305 46 57, david.gerke@gruppe-wolf.ch



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