Wolfsnews

Pressemitteilung vom 31.03.2016
Zum Ablauf der Abschussbewilligung für zwei Wölfe am Calanda: Die Wölfe sind ein Scheinproblem
Am heutigen Tag läuft die Abschussbewilligung für zwei Jungwölfe des Calanda-Rudels ab. Die Abschüsse konnten nicht umgesetzt werden. Dies zeigt, dass das Rudel kein problematisches Verhalten zeigt - die Wölfe sind ein Scheinproblem. Würde es am Calanda tatsächlich Problemwölfe geben, hätten die Abschüsse rasch umgesetzt werden können.

Die Abschussbewilligung für die beiden Jungwölfe war an strenge Bedingungen geknüpft. Sie durften nur in Siedlungsnähe zur Aktivitätszeit des Menschen geschossen werden und nur, wenn das Rudel zusammen war. Damit sollte sichergestellt werden, dass die Abschüsse einen Lerneffekt haben. Obwohl sich das Rudel trotz des milden Winters immer wieder in der Talsohle unweit der Siedlungen aufhielt, kam es aber offenkundig nicht zu Situationen, die einen Abschuss erlaubt hätten. Dies zeigt, dass sich die Wölfe am Calanda natürlich und artgerecht verhalten. Auch die Beseitigung von siedlungsnahen Nahrungsquellen dürfte Wirkung gezeigt haben.

Keine Störaktionen

Entgegen einigen Spekulationen haben die Gruppe Wolf Schweiz (GWS) und ihre Exponenten zu keinem Zeitpunkt Störaktionen gegen die vorgesehenen Abschüsse getätigt. Es liegen der GWS auch keine Kenntnisse darüber vor, dass Dritte solche durchgeführt haben. Der Grund dafür, dass die bewilligten Abschüsse nicht ausgeführt werden konnten, liegt einzig im normalen und unproblematischen Verhalten der Calanda-Wölfe. Die Schuld bei den Wolfsfreunden zu suchen, ist als Ablenkungsmanöver von dieser Tatsache zu werten.


Auskünfte:
David Gerke, Präsident Gruppe Wolf Schweiz
Tel. 079 305 46 57, david.gerke@gruppe-wolf.ch


> Download der Medienmitteilung als pdf
> Medienbereich und Bildgalerie

Wolfsnews
Pressemitteilungen