Die Erfolge der GWS

Wolfsschutz

Die GWS machte bei verschiedenen Abschussbewilligungen für Wölfe mit aktiver Medienarbeit auf Fakten und Hintergründe aufmerksam. Viele Medien berichteten daraufhin kritisch über diese Abschussbewilligungen, weshalb auch einige Behörden sehr vorsichtig mit der Vergabe der Bewilligungen sind. Aufgrund von Protestaufrufen der GWS gegen Abschussbewilligungen wurden in verschiedenen Regionen Hotelbuchungen aufgelöst, worauf sich auch Tourismusverantwortliche kritisch zu den Wolfsabschüssen geäussert haben.

Bei den vergangenen Revisionen der Managementkonzepte für Grossraubtiere in der Schweiz wurden jeweils auch Forderungen der GWS berücksichtigt, etwa dass nur noch nachweislich vom Wolf gerissene Nutztiere voll entschädigt werden oder dass für Abschussbewilligungen nur noch gerissene Schafe gezählt werden dürfen, die angemessen geschützt waren (sofern im entsprechenden Gebiet bereits im Vorjahr ein Wolf bekannt war).

Herdenschutz

Die GWS unterstützt Schafhalter finanziell bei der Beschaffung von Herdenschutzhunden. Im Rahmen der Mitwirkungsprozesse über staatliche Unterstützungsbeiträge für Herdenschutzmassnahmen setzte sich die GWS dafür ein, dass grosszügige Beiträge gesprochen werden. In verschiedenen internen und externen Publikationen wurde über die Verwendung von Herdenschutzhunden informiert und wichtige Verhaltensregeln ihnen gegenüber dargelegt, um Konflikte mit diesen Hunden zu minimieren.

Wolfshaltung

Die Haltungsvorschriften für Wölfe wurden bei den letzten beiden Revisionen der Tierschutzverordnung von 2001 und 2008 jeweils deutlich verschärft. Dies wurde beide male von der GWS gefordert, mehrere Anliegen wurden sogar vollständig in die Verordnung übernommen:
  • Wölfe dürfen nur noch in Aussengehegen gehalten werden
  • Die Mindestgrösse von Gehegen wurde zweimal von ursprünglich 100 auf heute 400 m2 erhöht (für maximal vier Wölfe, je weiteres Tier sind weitere 20 m2 nötig)
  • Gehege müssen Strukturen wie Sichtschutz, Grabgelegenheiten und Schlafboxen aufweisen
  • Häufigere Kontrollen von Wolfshaltungen durch die zuständigen Behörden
In mehreren Fällen konnte gegen fehlbare Halter von Wölfen oder Wolfshybriden in Zusammenarbeit mit den zuständigen kantonalen Behörden vorgegangen werden.
Wolfsnews
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