NEIN zum Abbau des Artenschutzes - NEIN zum missratenen Jagdgesetz!

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  • Seltene Tierarten kommen noch mehr unter Druck.
    Das Gesetz schwächt den Schutz wildlebender Tiere, statt ihn zu stärken.
  • Abschüsse geschützter Tiere sind möglich.
    Ohne dass sie je Schäden angerichtet haben. Einfach weil sie da sind.
  • Biber, Graureiher, Höckerschwan, Luchs, etc. in Gefahr.
    Sie können jederzeit auf die Liste regulierbarer Arten gesetzt werden. Ohne dass Volk oder Parlament etwas dazu sagen können.


  • Gedruckte Unterschriftenbogen bestellen:
    per E-Mail an referendum@gruppe-wolf.ch (bitte Adresse und gewünschte Stückzahl angeben)


    Spenden Sie für unseren Einsatz gegen den Abbau des Artenschutzes!

    Die GWS hat ein Sonderkonto für den Einsatz gegen die Revision des Jagdgesetzes eingerichtet. Spenden Sie per Direktüberweisung auf das Konto:

  • PC-Konto: 15-39688-3
  • IBAN: CH71 0900 0000 1503 9688 3
  • BIC : POFICHBEXXX
  • Zuhanden von: Gruppe Wolf Schweiz, 3000 Bern

  • Oder Spenden Sie über PayPal:





    Darum wehren wir uns gegen das Jagdgesetz!

    Mit dem revidierten Jagdgesetz wird der Artenschutz in der Schweiz generell stark geschwächt, nicht nur für den Wolf. Die Gruppe Wolf Schweiz wehrt sich dagegen und ergreift zusammen mit Pro Natura, WWF, BirdLife und zooschweiz das Referendum gegen die Revision!

    Der Abbau des Artenschutzes unmfasst u.a. folgende Punkte:
    • Wolfsrudel sollen durch Abschüsse reguliert werden können, selbst dann wenn sie keine Schäden verursacht haben. Der Wolf würde im Gegensatz zur heutigen Situation, bei der Abschüsse von Wölfen der Verhinderung von Schäden dienen müssen, faktisch jagdbar. So wären Wölfe gleich lang zum Abschuss frei wie die regulär jagdbare Gämse und jedes Rudel dürfte reguliert werden. Der Artenschutz für den Wolf würde nur noch auf dem Papier existieren!
    • Neu sollen Kantone selber geschützte Arten regulieren können, ohne dass der Bund dem zustimmen muss. Es droht eine willkürliche und kantonal sehr unterschiedliche Umsetzung. Dies obwohl verfassungsrechtlich der Bund für die Sicherung des Artenschutzes verantwortlich ist (Artikel 78 und 79 der Bundesverfassung, Berner Konvention). Die Revision des Jagdgesetzes widerspricht somit der Bundesverfassung und ist handwerklich schlecht!
    • Der Bundesrat soll über den Verordnungsweg jederzeit weitere geschützte Arten benennen können, die die Kantone dann ohne Zustimmung des Bundes regulieren könnten. Gegen solche Verordnungsänderungen sind keine politischen oder rechtlichen Mittel möglich (z. B. Beschwerden oder Referenden). Auch wenn diese Arten im Gesetz nicht namentlich aufgeführt werden, wäre ihr Schutz akut gefährdet. Beispiele dafür sind etwa der Luchs, der Graureiher, der Gänsesäger oder in naher Zukunft der Fischotter und der Bär.
    • Sinkende Jagderträge können ein Regulationsgrund für geschützte Arten wie Luchs und Wolf sein. Damit soll der Zustand der regional massiv überhöhten Wildbestände (z.B. Reh), welche zwar attraktiv sind für die Jägerschaft, sich für die Waldökologie jedoch verheerend auswirken (regional ist die natürliche Verjüngungen von Baumarten wie Eichen, Eiben und Weisstannen vollständig verunmöglicht), zementiert werden. Grossraubtiere sollen ihre wichtige ökologische Rolle als Regulator nicht wahrnehmen dürfen!
    Diese Änderungen des Jagdgesetzes sind für die GWS nicht akzeptabel. Sie ergreift deshalb zusammen mit Pro Natura, WWF und BirdLife das Referendum!

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