Die politische Stimme der Grossraubtiere in der Schweiz

Aktuell: Calanda: "Problematisches Verhalten" wird stark übertrieben dargestellt

Die Calanda-Wölfe hätten 2015 mehrfach "problematisches Verhalten (mit Potential zur Gefährdung des Menschen)" gezeigt, heisst es von den Bündner und St. Galler Behörden. Verschiedene Medien berichten über einen Vorfall, bei dem sich ein Wolf spielenden Kindern angenähert habe. Die GWS analysiert diese Situation:

  • > Protokoll und Analyse des Vorfalles
  • > Publireportage Wolfabschuss ist der falsche Weg!
  • Aktuell: Luder- und Fütterungsplätze in Siedlungsnähe melden!

    Stück für Stück kommen unschöne Informationen über aktive Luder- und Fütterungsplätze im Wolfsgebiet ans Licht, die erklären können, weshalb sich Wölfe immer wieder Siedlungen angenähert haben. Auch aus dem Bärengebiet in Südbünden liegen überprüfbare Berichte von Fütterungsplätzen am Siedlungsrand vor. Die GWS ruft deshalb alle Personen in diesen Gebieten dazu auf, uns solche Futterstellen zu melden, damit diese aufgehoben werden können:

  • > zum Formular für Meldungen
  • Aktuell: Petition gegen Wolfsabschüsse am Calanda - die Unterschriftensammlung ist beendet!

    Die Gruppe Wolf Schweiz (GWS) hat eine Petition gegen den geplanten Abschuss zweier Jungwöfe am Calanda lanciert. Die Petition wurde den zuständigen Behörden übergeben, die Unterschriftensammlung wird deshalb beendet!

  • Weitere Informationen in der > Medienmitteilung vom 10. Dezember 2015
  • > zur Petition
  • Social media

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    Agenda: Anlässe rund um den Wolf

    5.-7. Februar 2016: Infostand an der Messe Hund|2016 in Winterthur/ZH. > Weitere Informationen
    18.-21. Februar 2016: Infostand an der Messe "Fischen Jagen Schiessen" in Bern. > Weitere Informationen
    2. April 2016: Mitgliederversammlung der Gruppe Wolf Schweiz.
    ganzjähig: Infoveranstaltungen unserer Partnerorganisation CHWOLF. > Weitere Informationen

    Einige Berichte der Anlässe und weitere Informationen finden Sie hier!

    Wolfsbeobachtungen melden

    Wir nehmen Beobachtungen von wildlebenden Wölfen entgegen und unterstützen das Monitoring dieser Tierart in der Schweiz, in dem wir mit der Raubtierforschungsstelle KORA zusammenarbeiten. Falls zum Schutz der Tiere gewünscht, behandeln wir die eingehenden Meldungen vertraulich.

    Haben Sie einen Wolf gesehen oder seine Spuren festgestellt? Dann melden Sie uns dies! Sie können die Angaben einfach in unserem Online-Formular eintragen: zum Beobachtungs-Formular!

    Unterstützung Herdenschutzprojekte

    Die Koexistenz des Wolfs in der Schweiz mit der Landwirtschaft erfordert Massnahmen zum Schutz gefährdeter Nutztiere (v.a. Schafe und Ziegen). Bewährt hat sich in der Schweiz und im Ausland dazu in erster Linie der Einsatz von Herdenschutzhunden und verschiedenen Zaunsystemen. Die GWS unterstützt Nutztierhalter, die am Einsatz von Herdenschutzhunden in ihren Herden interessiert sind finanziell, ideell und politisch.

    Möchten Sie Ihre Nutztiere schützen? Melden Sie sich hier!

    Der Wolf in der Politik

    Der Wolf ist in der Schweiz ein Politikum. Sein Schutzstatus wird auf politischem Wege angegriffen und geschwächt, obwohl die Art in unserem Land nach wie vor selten ist. Die GWS gibt dem Wolf in der Politik deshalb eine Stimme und versucht mit Information und Aufklärung Verständnis für seine Rückkehr und seine Anwesenheit zu wecken. Sie lanciert und unterstützt dazu Petitionen und weitere politische Projekte.

    Unterstützung für Braunbären und Luchse in der Schweiz

    Der Braunbär ist wie der Wolf ein Rückkehrer in seine alte Heimat. Von bärenfreundlich Kulturlandschaften profitiert auch der Wolf. Deshalb unterstützt die GWS den Braunbär in der Schweiz. Der scheue Luchs hat sich in einigen Teilen des Landes bereits etabliert, steht aber unter zunehmendem Druck der Jägerschaft. Als Spitzenprädator ist aber auch er unverzichtbar für unsere Ökosysteme.

    Ein Jahr nach dem Abschuss von M13 hat die Schweiz wieder einen Bär! Wir haben für das zurzeit einzige wildebende Tier seiner Art im Land einen passenden Namen gesucht: weitere Informationen.
    Zum revidierten Konzept Luchs hat die GWS eine Stellungnahme abgegeben: Stellungnahme Konzept Luchs.

    Bekämpfung der Wilderei

    Die GWS bekämpft die Wilderei von Wölfen, in dem sie Hinweise, die zur Ergreifung von Wilderern führen, finanziell belohnt.

    Haben Sie Hinweise auf Wilderer, die sie uns melden möchten? Dann klicken Sie hier!

    Stellungnahmen zu Rechtsgrundlagen und Managementkonzepten für wildlebende Wölfe in der Schweiz

    Die GWS bezieht fachlich fundiert Stellung zu Managementfragen des Wolfs in der Schweiz. Sie beteiligt sich an Vernehmlassungen von Gesetzen, Verordnungen und Konzepten, die den Umgang mit dem Wolf und weitere damit zusammenhängende Bereiche (u.a. Landwirtschaft, Jagd) betreffen. Sie bezieht darin konsequent Partei für den Wolf.

    Aktuell:
    Stellungnahme zur Revision der Konzepte Wolf und Luchs 2014
    Weitere eingereichte Stellungnahmen finden Sie im Archiv.

    Vortragsdienst

    Die Vermittlung von sachlichen Informationen zum Wolf, zur Schafhaltung und zum Herdenschutz gehört zu den Aufgaben der GWS. An Anlässen wie Generalversammlungen oder Messen können unsere Experten für Sie Vorträge zu diesen Themen halten - lebendig gestaltet und an Ihre Bedürfnisse angepasst! Weitere Informationen finden Sie im Flyer.

    Möchten Sie für Ihren Anlass ein Referat zum Wolf, zur Schafhaltung oder zum Herdenschutz buchen? Gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot. Melden Sie sich hier!

    Infostände und Messebesuche

    Mit unserem Infostand sind wir an verschiedenen Messen und anderen Anlässen präsent, um Informationen zum Wolf, zur Schafhaltung und zum Herdenschutz zu vermitteln. Eine attraktive Aufmachung, kompetentes Personal und viel Anschauungsmaterial machen den Besuch zum Erlebnis!

    Falls Sie einen eigenen Anlass haben, an dem wir mit unserem Infostand präsent sein könnten oder Sie an unseren Ständen mithelfen möchten, melden Sie sich hier!

    Projekt „Wolf für Schule und Kindergarten“

    Für die Akzeptanz des Wolfs ist besonders die jüngste Generation wichtig. Um Kindern und Jugendlichen wissenswertes rund um den Wolf zu vermitteln, hat die GWS in Zusammenarbeit mit der Stiftung caretakers (www.wolf-point.ch) ein Projekt zur Durchführung von Schulbesuchen lanciert. Mit dem Einsatz von unterschiedlichen Medien und Materialien werden die Teilnehmer spielerisch und altersgerecht in die Thematik eingeführt.

    Das Projekt war bisher ein grosser Erfolg. Laden Sie hier den Evaluationsbericht 2011 herunter:
    Auswertung des Schulprojekts 2011

    Sind Sie interessiert an einem Besuch von uns an Ihrer Schule? Melden Sie sich hier!

    Tierschutz in der Wolfshaltung

    In verschiedenen öffentlichen und privaten Gehegen der Schweiz werden Wölfe zu Schau- und Forschungszwecken gehalten. Die GWS setzt sich dafür ein, dass diese Gehege den Bedürfnissen der Tiere soweit wie möglich entsprechen und keine unnötigen Leiden entstehen. Sie beteiligt sich dazu an Vernehmlassungen zu Tierschutzgesetz und -verordnung. Gegen offensichtlich rechtswidrige oder nicht artgerechte Wolfshaltungen wird in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden vorgegangen.

    Haben Sie fragwürdige Wolfshaltungen gesehen? Melden Sie dies hier!
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