Die politische Stimme der Grossraubtiere in der Schweiz

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Aktuell: Missratenes Jagdgesetz: Abstimmung verschoben!

Wölfe sollen abgeschossen werden, auch wenn sie keine Schäden angerichtet haben. Der Schutz weiterer Arten wie Luchs und Biber wird aufs Spiel gesetzt. Jagdbare Arten, die einer Gefährdung unterliegen (z.B. Feldhase), sollen hingegen weiterhin jagdbar bleiben. Dieser einseitige Abbau des Artenschutzes ist inakzeptabel, weshalb die Gruppe Wolf Schweiz zusammen mit weiteren Verbänden das Referendum ergriffen hat. Die Volksabstimmung findet nicht am 17. Mai 2020 statt, sondern wurde wegen Corona auf unbestimmte Zeit verschoben.

  • > weitere Informationen zum Kampf gegen den Abbau des Artenschutzes
  • Aktuell: Newsletter für Freunde der Grossraubtiere

    Wolfsfreunde können sich jetzt für den E-Mail-Newsletter anmelden und von aktuellen Informationen rund um Wolf, Bär und Luchs in der Schweiz profitieren.

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  • Aktuell: Verbreitung des Wolfes in der Schweiz per Ende 2019

    Im biologischen Jahr 2018/19 (1. Mai 2018 bis 30. April 2019) gab es in der Schweiz mindestens vier Wolfsrudel, wovon alle reproduziert haben. Im laufenden biologischen Jahr 2019/20 (1. Mai 2019 bis 30. April 2020) können aktuell mindestens sieben Rudel bestätigt werden, bei zwei bisherigen ist der aktuelle Status unklar (Calanda und Valle Morobbia). Je drei Rudel gibt es im Wallis und in Graubünden, eines lebt im Kanton Waadt. Rudel sind definiert als vergesellschaftete Gruppen von mindestens drei Wölfen mit beiden Geschlechtern.

  • > weitere Informationen zu den Rudelgebieten
  • > aktuelle Verbreitungskarte
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    Agenda: Anlässe rund um Wolf, Bär und Luchs

    4. April 2020: Mitgliederversammlung der Gruppe Wolf Schweiz. > Absage aufgrund Corona!
    4.-5. Juli 2020: 2-tägige Bergwanderung zu den Walliser Wölfen. > Weitere Informationen und Anmeldung
    22.-23. August 2020: Eine Nacht im Zelt im Wolfsgebiet im Wallis. > Weitere Informationen folgen
    3.-4. Oktober 2020: Outdoor-Wochenende zu Wolf und Luchs im Jura. > Weitere Informationen und Anmeldung
    19.-21. Oktober 2020: Wolfsreise in die Lausitz. > Weitere Informationen und Anmeldung
    Partner: Die Angebote werden durchgeführt in Zusammenarbeit mit > wolfstouren.ch
    ganzjähig: Infoveranstaltungen unserer Partnerorganisation CHWOLF. > Weitere Informationen

    Magazin „Wolfsspur“: Die einzige Schweizer Fachzeitschrift zu Wolf & Co.

    Die GWS gibt jährlich die ''Wolfsspur'' heraus, die einzige Fachzeischrift der Schweiz zum Thema Wolf und andere Grossraubtiere. Das durchgehend farbige Magazin ist für Mitglieder gratis, sie erhalten es automatisch zugeschickt. Alle anderen können es kostenpflicht bestellen. Hier finden Sie die Vorschau der Magazine:
    Wolfsspur 2016 (verfügbar)
    Wolfsspur 2017 (verfügbar)
    Wolfsspur 2018 (verfügbar)
    Wolfsspur 2019 (vergriffen, nur noch digital verfügbar)
    Wolfsspur 2020 (verfügbar)

    Hier geht es zum Shop!

    Unterstützung für Braunbären und Luchse in der Schweiz

    Der Braunbär ist wie der Wolf ein Rückkehrer in seine alte Heimat. Von bärenfreundlich Kulturlandschaften profitiert auch der Wolf. Deshalb unterstützt die GWS den Braunbär in der Schweiz. Der scheue Luchs hat sich in einigen Teilen des Landes bereits etabliert, steht aber unter zunehmendem Druck der Jägerschaft. Als Spitzenprädator ist aber auch er unverzichtbar für unsere Ökosysteme. Der Goldsckakal ist ein kleiner Verwandter des Wolfes, der natürlicherweise in die Schweiz einwandert.

    > Informationen zum Bär
    > Informationen zum Luchs
    > Informationen zum Goldschakal

    Projekt „Ein Wolf macht Schule“

    Die Kinder und Jugendlichen erfahren Spannendes über die Biologie und das Verhalten der Wölfe. Die Wolfssituation in der Schweiz wird dadurch anschaulich erklärt, um einen respektvollen, verantwortungsbewussten und ethischen Umgang mit dem Thema Wolf und Natur zu fördern. Sie sollen über die Chancen und Probleme rund um die Rückkehr der Wölfe Bescheid wissen und erfolgreiche Strategien für ein friedliches Zusammenleben von Mensch und Wolf kennenlernen.

    Hier geht es zum Projekt Ein Wolf macht Schule!

    Bekämpfung der Wilderei

    Die GWS bekämpft die Wilderei von Wölfen in der Schweiz, indem sie sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung der Täterschaft führen, finanziell grosszügig mit bis zu CHF 10'000.- belohnt. Sämtliche eingehenden Hinweise werden streng vertraulich behandelt und den Strafverfolgungsbehörden der betreffenden Kantone umgehend zur Verfügung gestellt.

    Haben Sie Hinweise auf Wilderer, die sie uns melden möchten? > zum Formular für Meldungen

    Wolfsbeobachtungen melden

    Wir nehmen Beobachtungen von wildlebenden Wölfen entgegen und unterstützen das Monitoring dieser Tierart in der Schweiz, in dem wir mit der Raubtierforschungsstelle KORA zusammenarbeiten. Falls zum Schutz der Tiere gewünscht, behandeln wir die eingehenden Meldungen vertraulich.

    Haben Sie einen Wolf gesehen oder seine Spuren festgestellt? Dann melden Sie uns dies! Sie können die Angaben einfach in unserem Online-Formular eintragen: zum Beobachtungs-Formular!

    Vorträge und mehr

    Die Vermittlung von sachlichen Informationen zu Wolf, Bär und Luchs, zur Schafhaltung und zum Herdenschutz gehört zu den Aufgaben der GWS. An Anlässen wie Generalversammlungen oder Messen können unsere Experten für Sie Vorträge zu diesen Themen halten - lebendig gestaltet und an Ihre Bedürfnisse angepasst! Weitere Informationen finden Sie im Flyer.

    Möchten Sie für Ihren Anlass ein Referat zum Wolf, zum Bär, zum Luchs, zur Schafhaltung oder zum Herdenschutz buchen? Gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot. Melden Sie sich hier!

    Unterstützung Herdenschutzprojekte

    Die Koexistenz des Wolfs in der Schweiz mit der Landwirtschaft erfordert Massnahmen zum Schutz gefährdeter Nutztiere (v.a. Schafe und Ziegen). Bewährt hat sich in der Schweiz und im Ausland dazu in erster Linie der Einsatz von Herdenschutzhunden und verschiedenen Zaunsystemen. Die GWS unterstützt Nutztierhalter, die am Einsatz von Herdenschutzhunden in ihren Herden interessiert sind finanziell, ideell und politisch.

    Möchten Sie Ihre Nutztiere schützen? Melden Sie sich hier!

    Der Wolf in der Politik

    Der Wolf ist in der Schweiz ein Politikum. Sein Schutzstatus wird auf politischem Wege angegriffen und geschwächt, obwohl die Art in unserem Land nach wie vor selten ist. Die GWS gibt dem Wolf in der Politik deshalb eine Stimme und versucht mit Information und Aufklärung Verständnis für seine Rückkehr und seine Anwesenheit zu wecken. Sie lanciert und unterstützt dazu Petitionen und weitere politische Projekte.

    Stellungnahmen zu Rechtsgrundlagen und Managementkonzepten für Grossraubtiere in der Schweiz

    Die GWS bezieht fachlich fundiert Stellung zu Managementfragen von Wolf, Bär und Luchs in der Schweiz. Sie beteiligt sich an Vernehmlassungen von Gesetzen, Verordnungen und Konzepten, die den Umgang mit den Grossraubtieren und weitere damit zusammenhängende Bereiche (u.a. Landwirtschaft, Jagd) betreffen. Sie bezieht darin konsequent Partei für die Grossraubtiere.

    Stellungnahme zur Revision der Konzepte Wolf und Luchs 2014
    Weitere eingereichte Stellungnahmen finden Sie im Archiv.

    Infostände und Messebesuche

    Mit unserem Infostand sind wir an verschiedenen Messen und anderen Anlässen präsent, um Informationen zum Wolf, zur Schafhaltung und zum Herdenschutz zu vermitteln. Eine attraktive Aufmachung, kompetentes Personal und viel Anschauungsmaterial machen den Besuch zum Erlebnis!

    Falls Sie einen eigenen Anlass haben, an dem wir mit unserem Infostand präsent sein könnten oder Sie an unseren Ständen mithelfen möchten, melden Sie sich hier!

    Tierschutz in der Gehegehaltung von Grossraubtieren

    In verschiedenen öffentlichen und privaten Gehegen der Schweiz werden Wölfe und andere Grossraubtiere zu Schau- und Forschungszwecken gehalten. Die GWS setzt sich dafür ein, dass diese Gehege den Bedürfnissen der Tiere soweit wie möglich entsprechen und keine unnötigen Leiden entstehen. Sie beteiligt sich dazu an Vernehmlassungen zu Tierschutzgesetz und -verordnung. Gegen offensichtlich rechtswidrige oder nicht artgerechte Haltungen wird in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden vorgegangen.

    Haben Sie fragwürdige Haltungen von Grossraubtieren gesehen? Melden Sie dies hier!
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